Dipl. Psych. Hanne Seemann

  

 

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Schmerzen - Notrufe aus dem Körper
Hypnosystemische Schmerztherapie 

Seemann, H. (2018) Schmerzen - Notrufe aus dem Körper. Hypnosystemische Schmerztherapie. Reihe Leben lernen. Klett-Cotta, Stuttgart

Wir wissen so viel wie nie zuvor über die neurobiologischen, medizinischen und psychotherapeutischen Aspekte des chronischen Schmerzes. Doch haben wir auch verstanden, was er uns sagen will? Hanne Seemann beschäftigt sich seit drei Jahrzehnten in Forschung, Therapie und Lehre mit psychosomatischen Schmerzen bei Kindern und Erwachsenen. Sie kommt in diesem umfassenden Buch, das die kritische Auseinandersetzung mit dem Mainstream der Schmerztherapie nicht scheut, zu dem Schluss: Chronischer Schmerz ist nur systemisch zu verstehen. Der Körper kommuniziert mit dem Schmerz eine Störung in Lebensweise und -umfeld eines Patienten, die individuell aufgespürt werden muss. Die hypnosystemische Herrangehensweise liefert hierzu die passenden Konzepte und praktischen Therapiemethoden, um funktionellen Kopf- und Rückenschmerzen, der Fibromyalgie und Migräne wirksam zu begegnen.

- Überzeugendes  Plädoyer für die Notwendigkeit, Schmerztherapie neu zu denken.
- Die verschiedenen Schmerz-Syndrome und ihre Behandlungen werden differenziert dargestellt.
- Mit großem Praxisteil zur hypnosystemischen Schmerztherapie.

Zielgruppe:

PsychotherapeutInnen aller Schulen, ÄrztInnen, MitarbeiterInnen in  Schmerzkliniken
 


 

 

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Freundschaft mit dem eigenen Körper schließen

Seemann, H. (1998) Freundschaft mit dem eigenen Körper schließen. Über den Umgang mit psychosomatischen Schmerzen. Reihe Leben lernen 115, Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart 


Jubiliäumsausgabe (2015) 8. Auflage


Der Klassiker!


„In faszinierender Weise gelingt es der Autorin, über eine humorvolle, warmherzige, empathische und durch Leichtigkeit geprägte Darstellung sowohl ihrer theoretischen Überlegungen als auch ihrer Fallgeschichten den Leser zu fesseln sowie hypnosystemische Behandlungsmethoden leicht verständlich und praxisnah zu vermitteln.“

Oliver Kugele, Psychotherapie im Dialog

  

 

 
Mein Körper und ich – Freund oder Feind? 

 

Seemann, H. (2011) Mein Körper und ich – Freund oder Feind? Psychosomatische Störungen verstehen. Patientenratgeber aus der Reihe Leben! Mit Übungs-CD. Stuttgart: Klett-Cotta


Sie sind „organisch gesund“, haben aber dennoch unerträgliche Schmerzen oder ein anderes körperliches Leiden? Dann sollten Sie lernen, die Sprache Ihrer Symptome zu hören und zu beachten.

Aus ihrem reichen Wissen über das feine Zusammenspiel von Körper und Psyche berichtet Hanne Seemann wie funktionelle Störungen entstehen, was Symptome sagen wollen und was sie von uns verlangen und vor allem: wie die Freundschaft mit dem eigenen wiederhergestellt werden kann.


Übungen auf der beiliegenden Audio-CD erleichtern die praktische Umsetzung

 


 

 

 

 

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Selbst-Herrlichkeits-Training für Frauen und schüchterne Männer

Seemann, H. (2006) Selbst-Herrlichkeits-Training für Frauen und schüchterne Männer. Sachbuch mit CD. Stuttgart: Klett-Cotta 

Auch beruflich erfolgreiche Frauen haben oft Probleme, sich überzeugend zu präsentieren, eine zündende Rede zu halten, einen öffentlichen Auftritt bravourös zu meistern. Weil das „Hervortreten“ eine Frage der körperlichen und psychischen Verfassung ist, bietet die bekannte Psychotherapeutin Hanne Seemannhier wirkungsvolle Imaginations- und Körperübungen (auch auf der beiliegenden CD) an. Zusammen mit der suggestiven Musik von Mari Boine ein wunderbares Übungsmaterial für den großen (oder kleinen) Auftritt.

 

 


 

 

 

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Kopfschmerzkinder

 

Seemann, H. (2002) Unter Mitarbeit von Jutta Schultis und Babett Englert. Kopfschmerzkinder. Migräne und Spannungskopfschmerzen verstehen und psychotherapeutisch behandeln. Reihe Leben lernen 150. Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart  (leider vergriffen) 

 

 

Kopfschmerzkinder - Neu!

Seemann, H. (2013) Kopfschmerzkinder. Was Eltern, Lehrer und Therapeuten tun können. 
Stuttgart: Klett-Cotta 

Migräne, Entspannungsmigräne, Spannungskopfschmerzen – immer mehr Schulkinder leiden unter solchen funktionellen Störungen. Eltern und alle, die mit Kopfschmerzkindern zu tun haben, erfahren hier, was Heranwachsende mit Kopfschmerzen ausdrücken , was sie brauchen, um sich entlasten zu können, wie man Migräneanfällen die Spitze nimmt und welche Übungen sich bewährt haben und Kindern Spaß machen.

  

Eine Rezension von Cornelia M. Kopelsky, Freie Fachautorin  

Internationale Studien belegen, dass die Häufigkeit von Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren stark zugenommen hat und weiterhin ansteigen wird. Von den primären, den idiopathischen Kopfschmerzarten treten am häufigsten der Spannungskopfschmerz und der Migränekopfschmerz auf. Sekundäre oder symptomatische Kopfschmerzen kommen dagegen viel weniger vor, können ursächlich geklärt und je nach Krankheit entsprechend behandelt werden. Etwa 20 Prozent aller Schulkinder leiden unter Migräne, Entspannungsmigräne und Spannungskopfschmerzen. Das Buch von Hanne Seemann fokussiert daher die Spannungs- und Migränekopfschmerzen, wie sie schon in der frühen Kindheit auftreten und die Lebensqualität der Betroffenen bis ins Erwachsenenalter massiv beeinträchtigen können.

Die Autorin ist als Diplom-Psychologin in Praxis und Lehre der Psychosomatik tätig. Sie beschreibt aus ihrer langjährigen Erfahrung mit «Kopfschmerzkindern» und deren Eltern, dass sowohl die Migräne

als auch der Spannungskopfschmerz nicht als Krankheit, sondern als vorübergehende Funktionsstörung des Nervensystems zu verstehen sind. Beide Kopfschmerzarten, denen „angeborene Besonderheiten des individuellen Nervensystems“ zugrunde liegen, stellen eine Schutzfunktion für das „sensible Nervensystem sensibler Menschen“ dar. Die Kopfschmerzen treten dann auf, wenn innere und äußere Reize den Organismus so stark belasten und nicht mehr sinnvoll von ihm wahrgenommen und verarbeitet werden können. Das Gehirn signalisiert mittels Kopfschmerzen, dass der Körper und auch die Seele Ruhe und Erholung brauchen, und zwingt damit beide zum Rückzug. Ohne diesen «Nervenzusammenbruch» wäre eine funktionelle Neuordnung oder Regeneration der Wahrnehmungs- und Reizverarbeitungssysteme nicht möglich. Aber «warum tut uns der eigene Organismus so etwas an?» ist eine von vielen Fragen zu Kopfschmerzen bei Kindern, auf die Hanne Seemann fachlich fundiert und sehr einfühlsam antwortet. Es ist sehr nützlich und ebenso wichtig, zu wissen, wie Kopfschmerzen

entstehen, wie sie verlaufen, welche Begleiterscheinungen damit einhergehen und wie sich die Kopfschmerzarten voneinander unterscheiden. Ein umfassendes und differenziertes Wissen kann helfen, Kopfschmerzen vom Spannungstyp und Migräneanfälle und das Leiden der davon betroffenen Kinder zu verstehen. Zum Beispiel besteht ein Unterschied zwischen Spannungskopfschmerzen und Migräne darin, dass körperliche Aktivität bei Migräne schmerzverstärkend ist, während sie beim Spannungskopfschmerz ablenkend und lindernd ist. So wird sich ein von Migräne betroffenes Kind, das die Anfallsdynamik mit Vorzeichen wie Übelkeit oder Sehstörungen schon kennt, beim nächsten sich anbahnenden Anfall zurückziehen, ruhen oder schlafen wollen, um dem schlimmen Pochen im Kopf entgehen zu können. Dem von Spannungskopfschmerzen betroffene Kind kann dagegen Bewegung an der frischen Luft guttun und von den sich langsam anschleichenden Schmerzen ablenken. Erst wenn die Schmerzen heftiger werden und andauern, legt sich das Kind hin. Ein weiterer Unterschied ist, dass Spannungskopfschmerzen chronifizieren können. Die sehr verständlich beschriebenen komplexen Kopfschmerzgeschehnisse nehmen berechtigterweise fast die Hälfte des Buchinhalts ein. Kopfschmerzkinder brauchen ein verständnisvolles Lebensumfeld, also Eltern und Geschwister, Lehrer und Therapeuten, die damit die Kinder auf ihrem Weg zur Selbsthilfe unterstützen können. Selbsthilfe bedeutet, dass Kopfschmerzkinder lernen, sich selbst und ihrem Körper zu vertrauen, ihre individuelle (Stress-)Situation und Auslösefaktoren einzuschätzen, Vorstufen einer Kopfschmerz - attacke frühzeitig zu erkennen, um das für sie Richtige zur Vermeidung, zur Linderung und/oder zur besseren Bewältigung ihrer Kopfschmerzen tun zu können. Im weiteren Teil des Buchs stellt Hanne Seemann anhand von Fallbeispielen und kleinen mutmachenden Geschichten bewährte (Verhaltens-)Strategien und Übungen sehr ansprechend vor, wie beispielsweise Übungsvorschläge zur Körperwahrnehmung, Schmerzableitung, Stressvermeidung und zum Entspannen. Die wichtigsten Botschaften lauten: Sensibilität und Empfindsamkeit sind keine Schwächen, sondern Stärken – Dauer-Medikation ist keine gute Lösung, besser ist, den Kopfschmerz zu verstehen – schneller sein als die Migräne, um den Anfällen die Spitze zu nehmen – sich regelmäßig «Hängematten-Tage» erlauben und gönnen. 

Ein sehr informativer und aufklärender Fachratgeber, der auch erwachsenen Migränebetroffenen wird helfen können!

 

 


 

 

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Artenschutz für Männer       

Seemann, H. (2009) Artenschutz für Männer. Die Wiederentdeckung des Männlichen. 
Stuttgart: Klett-Cotta  (vergriffen)


In einer weiblicher werdenden Welt haben kleine und große Männer zur Zeit einen schweren Stand. Normen und Verhaltensstandards werden für sie vorwiegend von Frauen definiert. Hanne Seemann schreibt hier gegen den Trend zur „Gleichmacherei“ der Geschlechter. Hormonelle Unterschiede bei Hormonen und Hirnfunktionen führen zu unterschiedlichen Verhaltensweisen und Begabungen gleich nach der Geburt. Ausgestattet mit einem mehr oder weniger männlichen „Naturell“ entwickelt jeder seine Persönlichkeit – wenn man ihn lässt!

Während Mädchen ihre Entwicklung zur Frau oft relativ problemlos durchlaufen, sind junge Männer in ihrer Identität nicht selten unsicher. Sie haben nicht selten Mühe, sich in Beziehungen positiv einzubringen – so, wie die Frauen es sich wünschen. Sie brauchen viel Beachtung und Ermutigung, um ihre Eigenarten, Vorzüge und speziellen Talente zu erkennen und zu zeigen. 

Zum Vorteil aller sollten wir – auch die Männer selbst! – männliche Eigenschaften wieder mehr schätzen lernen.

 

  

   

Ich freue mich, wenn sie eins oder auch mehrere Bücher von mir lesen und wünsche Ihnen viel Spass dabei, und dass sie neue Erkenntnisse gewinnen können.